Wenn ich meinen Stab genau in der Mitte fasse,
fühlt er sich ganz leicht an und ich kann ihn gut auf der
offenen Hand balancieren. Sobald ich den Stab etwas außerhalb
der Mitte fasse, wird er schwerer, und immer schwerer, je mehr ich zum Stabende komme, sodass
ich ihn gar nicht mehr mit einer Hand halten kann.
Beispiel einer Körpererfahrung über die „Empfindung“ des Gerätes:
Einmal sollten wir selber wie ein Stab sein, ganz gerade, und uns so fallen lassen. Das war aber gar nicht möglich, weil mich im letzten Moment immer mein Bein aufgefangen hat. Daraufhin haben sich die Anderen um mich herum wie eine Mauer aufgestellt und dann konnte ich schon mehr wie ein Stab umfallen, aber im letzten Moment kam auch wieder mein Bein dazwischen um mich zu stützen.
Dasselbe haben ich dann zuhause mit meinem Papa ausprobiert, habe mich erst ganz steif gemacht und mein Papa hat sich hinter mich gestellt, sodass ich sogar rückwärts umfallen konnte, weil ich ja weiß, wie stark mein Papa ist und dass er mich immer auffangen würde, tatsächlich hat er mich erst kurz vor dem Boden aufgefangen.
Huch, das hat ganz schön im Bauch gekribbelt und ich wollte das immer wieder machen.